Südosteuropa-Jahrbuch

Südosteuropa-Jahrbuch

Herausgegeben im Namen der Südosteuropa-Gesellschaft von Gernot Erler.

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41. Roth, Klaus; Höpken, Wolfgang; Schubert, Gabriella: Europäisierung - Globalisierung - Tradition. Herrschaft und Alltag in Südosteuropa. München - Berlin - Leipzig - Washington/D.C., Verlag Otto Sagner 2015. ISBN 978-3-86688-546-2. Br., 427 S. mit s/w Abb., 32,00 Euro, Artikelnr. 8068, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen | Leseprobe

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Die Gesellschaften Südosteuropas waren nach 1989 drei tiefgreifenden Prozessen unterworfen: der postsozialistischen Transformation, der Globalisierung und der Annäherung an die Europäische Union. Sie haben nicht nur in Politik und Wirtschaft enorme Veränderungen bewirkt, sondern auch grundlegende Koordinaten des Alltagslebens verändert. Vor allem in den postsozialistischen Ländern wurden die Menschen massiv mit neuen kulturellen Ausdrucksformen und Modellen konfrontiert, die die Strukturen ihres Alltags und ihre Alltagskultur nachhaltig veränderten. Die aus den Referaten der 50. Hochschulwoche der SOG hervorgegangenen 16 Beiträge dieses Bandes behandeln - aus ethnologischer, soziologischer, kulturgeographischer und historischer Perspektive - diese dynamischen Prozesse sowie auch deren oftmals krisenhaften Folgen. Nach den stürmischen Umbrüchen der 1990er Jahre ist eine gewisse Stabilisierung der Alltagskultur erkennbar, die gekennzeichnet ist durch kreative Adaption westlicher Moderne ebenso wie durch den Rückzug auf eigene "traditionelle" Formen, durch die Spannung zwischen demonstrativer "Europäizität" und weniger sichtbarer, für das Alltagshandeln aber wirkmächtiger "Balkanizität". Diese Prozesse der Neuformierung des Alltagslebens behandeln die Autoren dieses Bandes in den Themenfeldern "Alltag und Lebenswelt", "Werthaltungen und Lebensstrategien", "Praktiken der Alltagsbewältigung", "Räume und Dinge des Alltags" sowie anhand konkreter kultureller Ausdrucksformen wie der Feste, der Popularmusik und der Alltagssprache.


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40. Voß, Christian; Dahmen, Wolfgang (Hrsg.): Babel Balkan? Politische und soziokulturelle Kontexte von Sprache in Südosteuropa. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2014. ISBN 978-3-86688-441-0. Br., 334 S., 32,00 Euro, Artikelnr. 8050, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Die im vorliegenden Band versammelten Beiträge zur 51. Internationalen Hochschulwoche der Südosteuropa-Gesellschaft (1.-5. Oktober 2012) hinterfragen die Fremdwahrnehmung Südosteuropas als Prototyp von "Balkanisierungsprozessen" und politischer Instrumentalisierung von Sprache. Daher sind - neben der historischen Einleitung "Sprachkontakte und osmanische legacy" - die Panels "Klein- und Mehrsprachigkeit", "Politisierung von Sprache" und "Sprache und Diskriminierung in Südosteuropa" komparativ angelegt und suchen immer den europäischen Vergleichsrahmen - sei es mit der sorbischen Minderheit, mit Sprachnationalismus in Belgien oder der "Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen". Der Band besitzt neben einer zeitgeschichtlichen Dimension, die die kommunistischen Sprach(en)politiken evaluiert, tagespolitische Aktualität, da Sprach(en)politik häufig indikativ ist für kommende politische Entwicklungen.


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39. Meurs, Wim van; Müller, Dietmar (Hrsg.): Institutionen und Kultur in Südosteuropa. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2014. ISBN 978-3-86688-421-2. Br., 291 S., 32,00 Euro, Artikelnr. 8048, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Ein Jahrhundert nachdem in Sarajewo der Erste Weltkrieg ausgelöst wurde und ein Vierteljahrhundert nach Miloševićs Machtübernahme steht die Integration des Balkans in die Europäische Union hoch auf der politischen Agenda. In diesem Band anlässlich der 49. Hochschulwoche der Südosteuropa-Gesellschaft wird ausgelotet, wie diese Integration herbeigeführt werden kann, ohne in eine Defizitgeschichte im Vergleich zum westlichen Vorbild zu enden. Auch für Historiker, Kultur- und Politikwissenschaftler stellen Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Verflechtungen innerhalb Südosteuropas un dim europäischen Kontext ein vordringliches Thema dar. Mittels Vergleich und Fragen nach Verflechtung werden Institutionen, deren Transfer und Wandel analysiert. So entsteht ein viel reicheres Bild der Region: nicht (nur) passive oder mangelhafte Nachahmung westlicher Vorbilder, sondern auch kreative Adaption und aktive Gestaltung politischer und gesellschaftlicher Modernisierung.


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38. Brunnbauer, Ulf; Novinšćak, Karolina; Voß, Christian (Hrsg.): Gesellschaften in Bewegung. Emigration aus und Immigration nach Südosteuropa in Vergangenheit und Gegenwart. 48. Internationale Hochschulwoche der Südosteuropa-Gesellschaft in Tutzing 5. - 9.Oktober 2009 München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2011. ISBN 9783866881556. Br., 326 S., 32,00 Euro, Artikelnr. 8021, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Migrationsprozesse unterschiedlicher Art prägen sowohl das gegenwärtige als auch das historische südöstliche Europa. Angesichts des quantitativen Umfangs der Migrationsbewegungen der letzten beiden Jahrhunderte, der Komplexität ihrer Ursachen, der Vielfalt ihrer Ziele und der Unterschiedlichkeit ihrer Formen erscheint Südosteuropa als regelrechtes Laboratorium, in dem zentrale Fragen der Migrationsforschung exemplarisch abgehandelt werden können. Für die Gesellschaften Südosteuropas ist Migration in ihren unterschiedlichen Spielarten - Immigration, Emigration, Binnenmigration, Transmigration, Rückkehrmigration, Zwangsmigration - nicht erst seit gestern ein zentraler Prägungsfaktor: Hier haben wir es mit Gesellschaften in Bewegung im wörtlichen Sinn zu tun. Der Band besteht aus fünfzehn empirisch fundierten Einzelstudien. In der Zusammenschau ergeben sie aber mehr als nur eine Addition von Erkenntnissen, da Migrationen nicht als statische Ergebnisse gedacht werden, sondern immer wieder aufs Neue kulturelle Veränderungen - und damit häufig neue Migrationen - nach sich ziehen.


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37. Bohn, Thomas M.; Calic, Marie-Janine (Hrsg.): Urbanisierung und Stadtentwicklung in Südosteuropa vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. 47. Internationale Hochschulwoche der Südosteuropa-Gesellschaft in Tutzing 6.-10.10.2008. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2010. ISBN 978-3-86688-118-1. Br., 386 S., mit Abb., 32,00 Euro, Artikelnr. 8012, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Wie transformierten Industrialisierung und Urbanisierung die Gesellschaften Südosteuropas? Welche städtebaulichen Leitbilder existierten im südöstlichen Europa und wie manifestierten sich der kulturelle und der soziale Wandel? Welche Folgen hatten die Nationalstaatsbildung, die sozialistische Herrschaft und die politische Transformation? Die 47. Hochschulwoche der Südosteuropa-Gesellschaft thematisierte Modernisierungsprobleme des südöstlichen Europa vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Sie führte Ansätze der Historiographie, Soziologie, Ethnologie, Politologie, Geographie, Demographie und Architekturgeschichte zusammen.


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36. STERBLING, Anton (Hrsg.): Zivilgesellschaftliche Entwicklungen in Südosteuropa. 46. Internationale Hochschulwoche der Südosteuropa-Gesellschaft in Tutzing 8.-12.10.2007. München, Verlag Otto Sagner 2008. ISBN 9783866880481. Br., 330 S., 32,00 Euro, Artikelnr. 1919, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

Mit der Einleitung demokratisch und marktwirtschaftlich orientierter Wandlungsprozesse und der damit einhergehenden Institutionalisierung bürgerlicher Rechte und Freiheiten in den Staaten Südosteuropas hat auch der politisch-philosophische Begriff der "Zivilgesellschaft" innerhalb wie außerhalb der Region an Popularität gewonnen. Ein durch Selbstorganisation gestalteter gesellschaftlich-privater Sektor wurde als Grundlage nachhaltiger politischer und sozioökonomischer Reformen, als Entlastungsfaktor staatlicher Institutionen und als Endstufe der demokratischen Konsolidierung gesehen. Auch angesichts politischer Repräsentationsdefizite, krisenhafter wirtschaftlicher Entwicklungen und der Einflüsse von Populismen und Extremismen ist anfängliche Euphorie hinsichtlich der Funktion von Zivilgesellschaft als "Entwicklungsmotor" mittlerweile einiger Ernüchterung gewichen. Die im vorliegenden Sammelband enthaltenen Beiträge diskutieren Leitideen und Grenzen dieses sozialwissenschaftlichen Konzepts und thematisieren anhand von Länderbeispielen wie auch aus vergleichender Perspektive die ambivalente Rolle von Zivilgesellschaft in Südosteuropa.


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35. FÖRSTER, Horst (Hrsg.): Regionalisierung, Regionalismus und Regionalpolitik in Südosteuropa. 44. Internationale Hochschulwoche der Südosteuropa-Gesellschaft in Tutzing 10.-14.10.2005. München, Verlag Otto Sagner 2008. ISBN 978-3-86688-053-5. Br., 264 S. m. Abb., 32,00 Euro, Artikelnr. 1918, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

Regionalisierung, Regionalismus und Regionalpolitik sind vielschichtig miteinander verknüpft. Die aktuellen Raumentwicklungen in Südosteuropa werden durch eine fortschreitende Integration einerseits und durch Vorbereitungsprozesse zum möglichen Beitritt weiterer Länder zur Europäischen Union andererseits bestimmt. Regionalisierungen sind dabei sowohl Ergebnisse als auch Voraussetzungen jener Prozesse. Der Sammelband enthält, eingebunden in zwei theoretisch und empirisch politikwissenschaftliche Beiträge, im multidisziplinären Ansatz Länder- und Regionalanalysen zu Griechenland, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Albanien, zu den Nachfolgestaaten Jugoslawiens sowie zu Grenzregionen. Somit wird versucht, ein differenziertes Bild der Raumstrukturen in Südosteuropa zu zeichnen und die Bedeutung der Regionalpolitik herauszustellen.


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34. SCHUBERT, Gabriella; SUNDHAUSSEN, Holm (Hrsg.): Prowestliche und antiwestliche Diskurse in den Balkanländern/ Südosteuropa. 43. Internationale Hochschulwoche der Südosteuropa-Gesellschaft in Tutzing 4.-8.10.2004. München, Verlag Otto Sagner 2008. ISBN 978-3-86688-022-1. Br., 312 S. m. Abb., 32,00 Euro, Artikelnr. 9017, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

Das kulturelle Selbstverständnis und das Wertesystem eines gemeinsamen Europas wurden bislang entweder gar nicht oder nur am Rande thematisiert. Die damit zusammenhängenden Fragen stellen sich jedoch zwangsläufig im Zusammenhang mit der Erweiterung der Europäischen Union, insbesondere mit ihrer Südost-Erweiterung. Das Selbstverständnis und die Identitätskonstrukte der Balkangesellschaften sowie ihre Einstellung zum "Westen" und zum übrigen Europa unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von den dominanten Strömungen in den westlichen EU-Mitgliedsländern. Neben prowestlichen Strömungen existieren hier dezidiert antiwestliche Diskurse, die zum Teil als Reaktion auf die negative Balkan-Rezeption in Westeuropa, zum Teil als Angst vor Überfremdung bzw. Verlust der kulturellen Eigenständigkeit gewertet werden können. Die in diesem Sammelband enthaltenen Beiträge vermitteln exemplarisch Einblicke in das Verhältnis der Balkangesellschaften zu "Europa", zu westeuropäischen "Modellen" und "Leitbildern".


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33. BRUNNBAUER, Ulf; VOSS, Christian (Hrsg.): Inklusion und Exklusion auf dem Westbalkan. 45. Internationale Hochschulwoche der Südosteuropa- Gesellschaft in Tutzing 9.-13.10.2006. München, Verlag Otto Sagner 2008. ISBN 978-3-86688-021-4. Br., 277 S. m. Graphiken., 32,00 Euro, Artikelnr. 9015, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

Die Gesellschaften in Südosteuropa sind durch starke Exklusionsprozesse geprägt. Geschichts-, Sprach- und Literaturwissenschaft, Ethnologie, Soziologie sowie die Kulturwissenschaften können aufgrund ihrer spezifischen Fragestellungen und Methoden zentrale Einblicke in die Mechanismen von gesellschaftlicher Inklusion bzw. Exklusion geben; dabei kommen insbesondere die eng miteinander verflochtenen Fragen des Umgangs mit ethnischen Minderheiten, der Konstruktion von Identitäten, der kollektiven Geschichtsbilder, der politischen Kultur und der Gewalteskalation in Betracht. Wie die Beiträge dieses Jahrbuchs zeigen, kann angesichts der heterogenen ethnischen und konfessionellen Struktur der Region nur ein dezidiert staatsbürgerliches Nationsverständnis, gekoppelt mit einer starken Zivilgesellschaft und einem funktionierenden Staat zu dem Ausmaß an gesellschaftlicher Integration führen, das für die friedliche und demokratische Entwicklung des westlichen Balkans notwendig ist.


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32. LIENAU, Cay (Hrsg.): Raumstrukturen und Grenzen in Südosteuropa. München, Südosteuropa-Gesellschaft e.V. 2001. ISBN 978-3-925450-94-5. Geb. 446 S. mit Karten, Tabellen und Literaturverzeichnissen., 45,00 Euro, Artikelnr. 3-925450-94-7, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

Der hier vorliegende Band präsentiert die Ergebnisse der 40. Internationalen Hochschulwoche der Südosteuropa-Gesellschaft, die vom 2. bis 6. Oktober 2000 stattfand. Inhaltlich gliedern sich die Tagungsbeiträge in zwei Abschnitte. Im ersten Teil befassen sich die Beiträge mit Entstehung und raumstrukturellen Auswirkungen nationalstaatlicher und kultureller Grenzen. Räumlichen Strukturen südosteuropäischer Staaten und dem Umgang mit Grenzen, insbesondere grenzübergreifenden Aktivitäten ist der zweite Teil gewidmet. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Auswirkungen des Umbruchs auf die wirtschaftsräumliche Entwicklung und die Minderheiten der behandelten Staaten. Die Beiträge behandeln u.a. die Aspekte der Raumentwicklung und der die Raumstruktur beeinflussenden Prozesse in der österreichisch-ungarischen Grenzregion, die Geschichte der inneren und äußeren Grenzen in Bosnien-Herzegowina, die Situation der Albaner in Südosteuropa als ein durch Staatsgrenzen geteiltes Volk, die wirtschaftsräumliche Entwicklung Bulgariens sowie ethnische, historische und geopolitische Grenzen in der Republik Moldau.


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