Specimina Philologiae Slavicae

Specimina Philologiae Slavicae

Die Reihe wurde 1972 von Olexa Horbatsch und Gerd Freidhof begründet. Herausgegeben wird die “Specimina Philologiae Slavicae” seit 1996 von Holger Kuße (Technische Universität Dresden), Peter Kosta (Universität Potsdam), und Franz Schindler (Justus-Liebig-Universität Gießen). Beatrix Kreß (Stiftung Universität Hildesheim) trat 2015 dem Herausgeberteam bei. Im Jahr 2016 kamen die Herausgeberinnen Barbara Sonnenhauser (Universität Zürich) und Nadine Thielemann (Wirtschaftsuniversität Wien) hinzu.

Wir haben 188 Ergebnisse für Sie


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191. Kuße, Holger; Kosourová, Hana: Persönlichkeiten in der tschechischen Sprach- und Kulturgeschichte. Beiträge zum 8. Bohemicum Dresdense: Tomáš Garrigue Masaryk (1850 - 1937) 07.11.2014 und 9. Bohemicum Dresdense: Jan Hus (~1370-1415) - Erbe und Bedeutung 30.10.2015. Leipzig, Biblion Media 2016. ISBN 978-3-86688-617-9. Br.,258 S. mit Tab., 30,00 Euro, Artikelnr. 3191, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Seit über zehn Jahren findet jährlich an der TU Dresden, veranstaltet vom Institut für Slavistik, dem Tschechischen Zentrum und der Brücke/Most-Stiftung das Bohemicum Dresdense statt (Specimina philologiae Slavicae Bde 159, 163, 169, 177, 182). Die 8. und 9. Tagung waren 2014 dem Philosophen und Gründer der Ersten tschechoslowakischen Republik, Tomáš Garrigue Masaryk, und 2015 - aus Anlass seines sechshundertsten Todesjahres - dem sprachlichen und kullturellen Erbe von Jan Hus gewidmet. Der Band enthält Beiträge aus beiden Tagungen; zu T. G. Masaryk: Anne Hultsch, T. G. Masaryk als Literaturkritiker; Astrid Winter, Eine slavische Stadtkrone - Tomáš Garrigue Masaryk als Bauherr; Robert Dittmann, Jakobson, Masaryk und die tschechische politische Elite: Ein Beitrag zur Linguistikgeschichte des 20. Jahrhunderts in Mitteleuropa; Jana Marková, Der Begriff národni obrozeni 'nationale Wiedergeburt' im Tschechischen - zur Entwicklung einer Epochenbezeichnung; zu Jan Hus: Thomas Krzenck, Johannes Hus - Versuch einer biographischen Annäherung; Robert Dittmann, Traktát Orthographia Bohemica a fonologický vývoj češtiny; Kai Witzlack-Makarevich, Purist und Brusič oder doch nicht? Ein Beitrag zur Rezeption von Jan Hus in der tschechischen Sprachgeschichte; Marija Lazar, Transfer des Rechts und Transfer der Rechtssprache: Sächsisch-magde-burgisches Recht und seine Verbreitung in Ostmitteleuropa nach den Hussitenkriegen; Viktor Velek, Jan Hus a husitstvi jako téma v hudbě německých skladatelů, Anne Hultsch, Jan Hus im Kinderbuch.


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190. Henzelmann, Martin: Die Bunjewatzen. Leipzig, Biblion Media 2016. ISBN 978-3-86688-607-0. Br., 130 S. mit farb. Abb., 28,00 Euro, Artikelnr. 3190, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Die Bunjewatzen leben vorwiegend in der multiethnischen Region Bačka in der Vojvodina in Serbien, darüber hinaus gibt es eine überschaubare Gruppe in den nahe liegenden ungarischen Ortschaften sowie in Kroatien, wo man sie wie in Ungarn als kroatische Subethnie betrachtet. Im Gegensatz dazu werden sie in Serbien als eine eigenständige Minderheit gelistet, welche unabhängig von den Kroaten in Statistiken erscheint. Dennoch ist die Gruppe in Serbien in zwei Lager gespalten: Ein Teil der Bunjewatzen betrachtet sich auch dort als den Kroaten zugehörig, gleichzeitig lehnt ein nicht geringer Personenkreis diese Option strikt ab und betreibt einen intensiven Sprachausbau. Die vorliegende Ausarbeitung konzentriert sich auf die Fragestellung, ob die Aktivitäten der Bunjewatzen mit eigenständiger und nicht-kroatischer Identität sowie ihre aktiven Bemühungen um einen Sprachausbau als Begründung dafür geltend gemacht werden können, das Bunjewatzische in den Kanon der slavischen Mikroliteratursprachen aufzunehmen.


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188. Kuße, Holger; Scharlaj, Marina (Hrsg.): Linguistische Beiträge zur Slavistik. XXIII. JungslavistInnen-Treffen in Dresden, 18.-20. September 2014. Leipzig, Biblion Media 2016. ISBN 978-3-86688-590-5. Br., 234 S. mit Tab., 30,00 Euro, Artikelnr. 3188, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen | Leseprobe

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Der Sammelband enthält Beiträge aus der synchronen und diachronen Linguistik, Semantik und Pragmatik, Kontaktlinguistik, kulturwissenschaftlichen Linguistik und Kleinsprachenforschung. Aus dem Inhalt: Biskup, Petr: Das Futur-Präfix po-; Böhnisch, Alexander: Zur "habeo"-Konstruktion im Russischen; Böhnisch, Genia: Internetkonversation und ihre Interpretation; Dippong, Horst: Die Straßenverkehrsordnung, Modularität, Ockhams Rasiermesser und Semantische Rollen (Letzteres damit man merkt, dass es um Linguistik geht); Henzelmann, Martin: Das Schlesische als Sonderfall in der slavischen Mikrosprachenforschung; Kuße, Holger: Kleine Wörter in großen Funktionen; Mazzitelli, Lidia Federica: Strategien zum Ausdruck nicht-prototypischer Possessionsverhältnisse in den slavischen und baltischen Sprachen; Meyer, Anna-Maria: Zur Problematik des Begriffes "Ponglish" und dem Umgang damit im Online-Wörterbuch ponglish.org; Pitsch, Hagen: Die bulgarische Partikel da als Modal(itäts)marker; Scharlaj, Marina: Protest und Poetizität.


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187. Bazhutkina, Alena; Sonnenhauser, Barbara (Hrsg.): Linguistische Beiträge zur Slavistik. XXII. JungslavistInnen-Treffen in München, 12.-14. September 2013. Leipzig, Biblion Media 2015. ISBN 978-3-86688-588-2. Br., 175 S. mit Tab., 28,00 Euro, Artikelnr. 3187, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen | Leseprobe

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Der vorliegende Sammelband enthält Beiträge der TeilnehmerInnen des XXII. JungslavistInnen-Treffens, das vom 12. bis zum 14. September 2013 am Institut für slavische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München stattfand. In 13 Beiträgen wurden Arbeiten zur slavistischen Linguistik aus den Bereichen Syntax, Semantik, Pragmatik, Sprachwandel, Soziolinguistik, Genderlinguistik, Psycholinguistik und Kulturwissenschaft vorgestellt.


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186. Dieser, Elena (Hrsg.): Linguistische Beiträge zur Slavistik. XX. JungslavistInnen-Treffen Würzburg, 22.-24. September 2011. Leipzig, Biblion Media 2015. ISBN 978-3-86688-575-2. Br., 209 S. mit Tab., 30,00 Euro, Artikelnr. 3186, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen | Leseprobe

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Die Aufsätze des folgenden Sammelbandes decken ein breites Spektrum an aktuellen sprachwissenschaftlichen Themen aus der Slavistik ab. Dazu zählen Diskursanalyse, Aspektologie, (Morpho-)Syntax, ältere Sprachzustände, Psycholinguistik, slavische Interkomprehension, Kulturwissenschaft und Sprachkontakt. Die Beiträge stammen vom XX. JungslavistInnen, das im September 2011 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg stattfand.


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185. Henzelmann, Martin: Authentizität als treibende Kraft bei der Herausbildung slavischer Mikroliteratursprachen. Leipzig, Biblion Media 2015. ISBN 978-3-86688-581-3. Br., 355 S. mit Tab., 38,00 Euro, Artikelnr. 3185, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen | Leseprobe

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In der gegenwärtigen Forschung wird davon ausgegangen, dass man eine Sprachform als Mikroliteratursprache bezeichnen kann, wenn ein organisierter Prozess die Herausbildung ihrer eigenständigen Normen erkennen lässt. In den Ausführungen wird hinterfragt, wie dieses Vorhaben in die Praxis umgesetzt werden kann und welche soziolinguistische Dynamik dabei zu berücksichtigen ist. Anhand von zahlreichen Kriterien werden Tendenzen aufgezeigt, die sich innerhalb der pomakischen und der schlesischen Sprechergemeinschaft herausbilden und Aufschluss darüber geben, von welchen grundlegenden Schwierigkeiten ein Ausbau einer Mikroliteratursprache begleitet wird. In diesem Zusammenhang wird Authentizität als eine übergeordnete und maßgebende Einheit für eine sprachliche Weiterentwicklung betrachtet.


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184. Kocyba, Piotr: Sprachenkampf, Sprachkontakt und Sprachstatus. Polnische Perspektiven auf das Idiom der Oberschlesier. München - Berlin - Leipzig - Washington/D.C., Verlag Otto Sagner 2015. ISBN 978-3-86688-563-9. Br., 304 S., Zsfassung, Litverz., 36,00 Euro, Artikelnr. 3184, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen | Leseprobe

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Das Oberschlesisch-Polnische ist von Beginn der wissenschaftlichen Beschreibung an einer immensen Politisierung ausgesetzt. War es zunächst eine deutsch-polnische Konkurrenz um Deutungshoheit, die insbesondere den Sprachkontakt zum Ausgangspunkt für divergierende Klassifikationsversuche genommen hat, so liegt heute eine binnenpolitische Konfliktlage vor. Oberschlesische Aktivisten hinterfragen die traditionelle Dartstellungsweise der polnischen Dialektologie und sprechen nicht mehr von einem "urpolnischen" Dialekt, sondern fordern die Anerkennung ihres Idioms als Regionalsprache. Die dabei sowohl von Befürwortern als auch Gegnern der Nobilitierung des Oberschlesisch-Polnischen bemühten Argumentationsstrategien werden in der vorliegenden Arbeit aus einer sozilinguistischen Perspektive analysiert und im Kontext der Politisierung des Idioms der Oberschlesier interpretiert.


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183. Wiemer, Björn (Hrsg.): Studies on evidentiality marking in West and South Slavic. München - Berlin - Leipzig - Washington/D.C., Verlag Otto Sagner 2015. ISBN 978-3-86688-548-6. Br., 302 S. mit Tab., 36,00 Euro, Artikelnr. 3183, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen | Leseprobe

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The present volume assembles six studies on the marking of evidential functions in Serbian (J. Čudomirović, Lj. Popović), Slovak (M. Ivanová) and Polish (A. Socka, P. Yildiz, B. Wiemer); four of them (plus an Introduction) are written in English, with a further article in Russian and German, respectively. The focus for the West Slavic languages is on sentential adverbs and so-called function words (particles, complementizers, etc.; M. Ivanová, A. Socka, P. Yildiz, B. Wiemer), as well as on the roots of evidential marking appearing in clause-combining with perception or seem-verbs in Polish (P. Yildiz) or Serbian (J. Čudomirović), for which different degrees of conventionalization are discussed. One article, however, additionally targets evidential extensions of past tense paradigms in Serbian (Lj. Popović), for which an analysis of a questionnaire survey is presented. All articles, with one exception, take a synchronic view of the aforementioned contemporary languages, mostly on the basis of corpus data. One study deals with early, "pre-evidential" stages in the development of the Polish comparison marker jakoby 'as if' (B. Wiemer). The interaction with, and relation to, epistemic meanings is accounted for in all the studies, but it is specifically focused on in two papers on Polish (P. Yildiz, B. Wiemer). A third paper on Polish (A. Socka) arrives at new conclusions concerning 'distance' from a discourse perspective, partially conventionalized in the lexical meaning of reportive sentence adverbs (or particles).


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182. Kuße, Holger; Kosourová, Hana (Hrsg.): Die tschechische Bibel. Ihre Bedeutung in der Sprach- und Kulturgeschichte. Beiträge zum 7. Bohemicum Dresdense 25. Oktober 2013. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2015. ISBN 978-3-86688-542-4. Br., 196 S., 28,00 Euro, Artikelnr. 3182, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen | Leseprobe

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Das Jubiläum der 1613 erschienen dritten Auflage der Kralitzer Bibel (Kralická bible) war der Anlass für eine Tagung zur Rolle der tschechischen Bibelübersetzungen in der tschechischen Sprach- und Kulturgeschichte, die als 7. Bohemicum Dresdense im November 2013 vom Institut für Slavistik der TU Dresden und der Brücke/Most-Stiftung in Dresden veranstaltet wurde. Der Band enthält Beiträge der Tagung und weitere für ihn verfasste Artikel: Hans Rothe: Biblia Slavica; Helmut Keipert: Tschechische Bibel(n) und Tschechisch-Grammatik (aus slavistischer Sicht); Milada Homolková: Staročeské překlady bible - trvalý badatelský úkol; Kateřina Voleková: Recepce staročeského biblického překladu v husitské době; Tat'ána Vykypělová: Über den Bedarf einer Untersuchung der Melantrich-Bibel - der Bibel des tschechischen Utraquismus; Robert Dittmann: K tzv. synonymům v Bibli kralické šestidílné; Thomas Daiber: Translation, Plagiat, implizierter Übersetzer. Eine Anmerkung anlässlich der heutigen Kralitzer Bibelübersetzung; Ludger Udolph: Die katholische St. Wenzels-Bibel; Robert Hammel: Die slovakische Kamaldulenser-Bibel und ihre Beziehungen zu tschechischen Bibelübersetzungen; Ludger Udolph: Die katholische St. Wenzels-Bibel; Robert Hammel: Die slovakische Kamaldulenser-Bibel und ihre Beziehungen zu tschechischen Bibelübersetzungen; Eva Maria Hrdinová: Biblický překlad a překlad liturgický - v translatologickém kontextu (na příkladu moderních českých překladů východní Chrysostomovy liturgie); Jan Sokol: Die Tschechische Ökumenische Übersetzung - Fragen und Antworten; Bettina Adler: Die "Bible, překlad 21. století"; Anne Hultsch: Die Bible 21 und ihr Marketing.


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181. Adam, Hana; Hammel, Robert (Hrsg.): Sprache und Kultur der Tschechen und Slowaken und ihre Vermittlung. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2014. ISBN 978-3-86688-530-1. Br., 222 S., 30,00 Euro, Artikelnr. 3181, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen | Leseprobe

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Der Sammelband würdigt mit insges. 17 Beiträgen die in den vergangenen zwei Jahrzehnten gepflegten Beziehungen zwischen der Bohemistik und Slowakistik der Berliner Humboldt-Universität und verschiedenen bohemistischen und slowakistischen Einrichtungen in der Tschechischen und der Slowakischen Republik. Die Beiträge behandeln so vielfältige Themen wie den Tschechischunterricht für Ausländer, tschechische und slowakische Stilistik, Onomastik, Sprachtypologie und Semantik, aber auch tschechische und slowakische Kulturgeschichte, tschechische Sakralsprache, deutsch-tschechischen Sprachkontakt, die Bedeutung Dobrovskýs für die slawische Grammatikschreibung und das literarische Erbe der ostslowakischen Metropole Košice. Schließlich erfährt man von den Freuden und Nöten eines deutschen Übersetzers tschechischer und slowakischer Belletristik.


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