Slavistische Beiträge

Slavistische Beiträge

Begründet 1960 von Alois Schmaus. Herausgegeben ab Band 136 (1980) von Peter Rehder im Verlag Otto Sagner.
Erscheint ab Band 501/2015 im Gabriele Schäfer Verlag. Der Bezug der Reihe kann weiterhin über die Kubon & Sagner GmbH erfolgen.

Wir haben 499 Ergebnisse für Sie


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500. Nohejl, Regine: Russische nationale Identität im Spiegel der Geschlechtermetaphorik. Vom 18. Jahrhundert bis in die Zeit der Romantik. (Vladimir Odoevskij, Fedor Tjutčev) München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2014. ISBN 978-3-86688-473-1. Br., 323 S. mit s/w Abb., 36,00 Euro, Artikelnr. 1500, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Spätestens seit dem 18. Jahrhundert unterscheidet sich das russische Selbstbild gravierend von den Vorstellungen, die sich der Westen von Russland macht. In der Geschlechtermetaphorik, in die sich die Diskurse der nationalen Selbstfindung bzw. Fremdbestimmung kleiden, kommen solche Differenzen besonders deutlich zum Ausdruck. Im vorliegenden Buch wird untersucht, wie bis heute wirksame Diskurse um die "russische Idee" im 18. Jahrhundert in Gang kommen, am Beispiel von Vladimir Odoevskij und Fedor Tjutčev wird gezeigt, wie sie sich im Lauf des 19. Jahrhunderts verfestigt haben.


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499. Mamedova, Zarifa: Narren als Vorbilder. Die Überwindung der Postmoderne in der russischen Literatur der 1990er und 2000er-Jahre. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2014. ISBN 978-3-86688-524-0. Br., 253 S. mit Tab., 30,00 Euro, Artikelnr. 1499, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Die Narren waren in der russischen Kultur immer schon eine wichtige subversive und diskurskritische Instanz. Während sie im Kontext der postmodernen Literatur der 1990er-Jahre zum Inbegriff des "schizophrenen" Subjekts wurden, erwiesen sich die Narren für die Literatur der 2000er-Jahre als ein zentrales Instrument, um den Umbruch des literarischen Diskurses voranzutreiben. Anhand der Werke von zeitgenössischen russischen Schriftstellern wie Wladimir Sorokin, Viktor Pelewin, Linor Goralik, Oleg Zajončkovskij und Svetlana Vasilenko und unter Bezugnahme auf den innovativen literaturtheoretischen Ansatz des Performatismus verdeutlicht die Autorin, wie Narrenfiguren zu literarischen Vorbildern avancieren und dem Leser die Überwindung der postmodernen "Schizophrenie" vorführen.


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498. Feldmeier, Beate: Anrede im Sprachkontakt. Reflexion und Gebrauch von Anredestrategien durch tschechische Migranten im deutschsprachigen Umfeld. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2014. ISBN 978-3-86688-469-4. Br., 253 S. mit Tab., 32,00 Euro, Artikelnr. 1498, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Mit diesem Projekt wird eine Forschungslücke geschlossen: Die Ausdehnung der sprachwissenschaftlichen Untersuchungen auf die Pragmatik ist für die Sprachkontaktforschung gerade deshalb von großem Interesse, weil sich pragmatische Phänomene wie das Anredeverhalten wegen ihrer Bindung an soziale Praktiken und Sprachideologien z. B. in Bezug auf die Assimilationsdauer anders als das normale Sprachsystem verhalten und sich daher die Dominanz der Kultur- vor der Sprachabhängigkeit exemplarisch nachweisen lässt.


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497. Howanitz, Gernot; Kampkötter, Christian; Kirschbaum, Heinrich (Hrsg.): Slavische Identitäten. Paradigmen, Poetiken, Perspektiven. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2014. ISBN 978-3-86688-465-6. Br., 408 S. mit Index, 38,00 Euro, Artikelnr. 1497, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Vom 7. bis 9. Oktober 2011 fand in Passau das elfte Treffen des Jungen Forums Slavistische Literaturwissenschaft (JFSL) statt. Der vorliegende Sammelband dokumentiert diese Begegnung und bietet so einen Überblick über die Forschungsthemen des wissenschaftlichen Nachwuchses der slavistischen Literaturwissenschaft im deutschsprachigen Raum. Das Spektrum ist zwar sehr vielfältig, dennoch lässt sich ein gemeinsamer Nenner 'slavische Identitäts(er)findungen' erkennen. In den Beiträgen werden literarische, filmische sowie andere kulturelle und diskursive Praktiken, aber auch Theorien, Projektionen und Imaginationen, Konstruktionen und Selbstdekonstruktionen, Eigen- und Fremdbeschreibungen mittel- und osteuropäischer Identitäten thematisiert.


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496. Meier, Nils: Die Zeitschrift "Literaturnyj kritik" im Zeichen sowjetischer Literaturpolitik. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2014. ISBN 978-3-86688-433-5. Br., 216 S., 32,00 Euro, Artikelnr. 1496, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Das ZK der KPdSU verbietet 1940 die Zeitschrift "Literaturnyj kritik". Der Redaktion werden parteifeindliche Umtriebe vorgeworfen. Einzelne Mitarbeiter, allen voran ihr prominentester Vertreter Georg Lukács, behaupten nach Stalins Tod, sie hätten in Opposition zur offiziellen Politik gestanden, ihre Absicht sei es gewesen, auf originelle Weise den sozialistischen Realismus theoretisch zu fundieren. Zweifel daran, ob man bei solch einem Unternehmen von 'Opposition' sprechen darf, sind ebenso berechtigt, wie Zweifel daran, dass Lukács' Theorie ausschließlich auf die Maximen Stalinscher Politik festgelegt war. Die Literaturpolitik wird ausgehend von ihren ideellen und historischen Voraussetzungen erklärt und die Positionierung des Literaturnyj kritik anhand wichtiger Texte der Zeitschrift ermittelt.


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495. Klüh, Marco: Unterwanderungen der Postmoderne. Viktor Pelevins literarische Werke als Arbeitsfelder von Ostensivität. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2014. ISBN 978-3-86688-435-9. Br., 243 S. mit Literaturverz., 30,00 Euro, Artikelnr. 1495, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Dieses Buch stellt einen Versuch dar, eine kulturgeschichtliche Neuentwicklung zu dokumentieren, die vor dem Hintergrund der postmodernen Metaphysikkritik eine innovative ganzheitliche Ontologie in Kraft setzt. Diese Neuentwicklung wird nicht als ein antipostmodernes Gegenkonzept, sondern als eine Radikalisierung der postmodernen Kulturformation aufgefasst. Als das semiotische Grundprinzip des Paradigmenwechsels wird eine rudimentäre, prärepräsentationale Zeichenhaftigkeit bestimmt, die Ostensivität genannt wird - ein schieres Verweisen, das jeder Unterscheidung metaphysischer Entitäten vorausgeht, und das trotz seiner substanziellen Nichtigkeit ein neues Fundament verkörpert.


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494. Trunte, Nicolina: Slavenskij jazyk. Band 2: Mittel- und Neukirchenslavisch. 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage. Ein praktisches Lehrbuch des Kirchenslavischen in 30 Lektionen. Zugleich eine Einführung in die slavische Philologie. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2014. ISBN 978-3-86688-427-4. Br., XXXVIII, 550 S., 38,00 Euro, Artikelnr. 1494A, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Die völlig überarbeitete und erweiterte Neuauflage des seit 1998 bewährten zweiten Bandes des Praktischen Lehrbuchs des Kirchenslavischen ist nicht nur typographisch verbessert, hinsichtlich des Wissensstandes aktualisiert und mit der 5., völlig neu bearbeiteten Auflage des ersten Bandes abgestimmt, sondern durch die Aufnahme zusätzlicher Texte in zehn der fünfzehn Lektionen auch ausgewogener hinsichtlich der Berücksichtigung süd- und ostslavischer Redaktionen des Kirchenslavischen. Neu hinzugekommen ist zudem ein Anhang mit der vollständigen Übersetzung aller Lesestücke ins Deutsche, so dass das Buch nun auch für Autodidakten besser geeignet ist.


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493. Senn, Tatjana: Georgij Ivanov. Die russischen Jahre im literarischen und historischen Kontext. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2013. ISBN 978-3-86688-385-7. Br., 483 S. mit Literaturverz., 38,00 Euro, Artikelnr. 1493, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Georgij Vladimirovič Ivanov (1894-1958) ist einer der großen russischen Dichter des 20. Jahrhunderts, jedoch kaum erforscht und im deutschsprachigen Raum nahezu unbekannt. Bislang fehlten wesentliche Daten zu seiner Biographie, die nach intensiven Archiv-Recherchen nun erschlossen werden konnten. Die Auseinandersetzungen mit seinen Zeitgenossen und seine Klage, er werde falsch verstanden, werden vor diesem Hintergrund verständlicher. Die vorliegende Arbeit ermöglicht so eine Neuinterpretation seiner Werke. Ein ausführlicher Diskurs deutet sein Meisterwerk Raspad atoma als literarische Antwort auf Bloks Kritik an seiner Petersburger Dichtung und stellt den Autor als ersten "Existentialisten" der russischen Poesie dar. Die Arbeit schließt eine Lücke in der Erforschung der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum.


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492. Drews, Peter: Heine und die Slaven. Die gesamtslavische Rezeption der Werke Heinrich Heines von den Anfängen bis zur Gegenwart. Teil II (CD): Übersetzungen von Werken Heinrich Heines in slavische Sprachen. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2013. ISBN 978-3-86688-381-9. Br., 377 S. mit Register, Personenverz. und CD-Rom (Teil II, 378 S.), 38,00 Euro, Artikelnr. 1492, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Heine ist mit Abstand der neben Goethe am häufigsten in slavische Sprachen übersetzte deutsche Dichter. Die Studie behandelt seine Beziehungen zu den slavischen Kulturen ebenso wie seine gesamte Rezeption in allen slavischen Literaturen von ca. 1830 bis in die Gegenwart. Sie verdeutlicht seine zuweilen kontroverse, doch letztlich weitestgehend positive Aufnahme, wobei man ihn anfangs als eher unpolitischen Liebeslyriker des Weltschmerzes begriff, gerade im 20. Jahrhundert aber zunehmend auch als engagierten Vertreter der Idee einer geistigen wie gesellschaftlichen Emanzipation des Individuums. In der Zeit des Stalinismus erschien er gar zeitweilig als namhafter Wegbereiter des Sozialismus, dessen wesentliche Dichtungen gleichsam unter dem Einfluss von Karl Marx entstanden seien, ehe man nach der politischen Wende um 1990 endgültig wieder zum Bild des weitgehend unpolitischen Dichters zurückkehrte. Die Untersuchung ergänzt eine umfangreiche Bibliographie selbständig wie unselbständig erschienener slavischer Übersetzungen seiner Werke von den Anfängen bis zur Gegenwart mit über 10.000 Einzeltiteln (auf CD).


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491. Steinke, Klaus; Ylli, Xhelal: Die slavischen Minderheiten in Albanien (SMA). 4. Teil: Vraka - Borakaj. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2013. ISBN 978-3-86688-363-5. Br., 212 S. mit Audio-CD (mp3) und farb. Abb., 32,00 Euro, Artikelnr. 1491, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

Der 4. Teil schließt die Veröffentlichung des Materials aus dem DFG-Projekt "Die slavischen Minderheiten in Albanien (SMA)" ab. In ihm werden zwei unterschiedliche Mundarten vorgestellt, von denen eine nördlich von Shkodra an der Grenze zu Montenegro, und die andere in Borakaj in der Nähe von Durrës an der Adria gesprochen wird. Es sind štokavische Mundarten, die ihren Ursprung in Montenegro bzw. Bosnien-Herzegovina haben. Während im Norden die nach der Wende in Albanien einsetzende massive Abwanderung den weiteren Bestand der Gruppe gefährdet, bildet Borakaj eine relativ geschlossene Enklave mit einer beachtlichen Vitalität. In beiden Fällen hat jedoch der enge Kontakt mit dem Albanischen zu erheblichen Veränderungen geführt. Beide Gebiete sind von der Dialektologie bisher nur marginal erfasst worden, weshalb sich diese Arbeit vor allem als erste Bestandsaufnahme versteht. Einen akustischen Eindruck von der Mundart gibt die beigefügte Audio-CD (mp3) mit repräsentativen Textabschnitten. Die Arbeit richtet sich an Südslavisten, Balkanphilologen, Dialektologen, Kontaktlinguisten und Soziolinguisten.


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