Sagners Slavistische Sammlung

Sagners Slavistische Sammlung

Herausgegeben von Peter Rehder.

Wir haben 36 Ergebnisse für Sie


   1   2   3   4      

Cover

32-2. Breu, Walter; Piccoli, Giovanni: Südslavisch unter romanischem Dach. Die Moliseslaven in Geschichte und Gegenwart im Spiegel ihrer Sprache. Teil II: Texte aus Montemitro und San Felice del Molise. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2012. ISBN 978-3-86688-234-8. Geb., XVIII, 420 S., 58,00 Euro, Artikelnr. 4032-2, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

eBook exklusiv in eBook exklusiv in Slavistik Digital enthalten enthalten.

Das Moliseslavische ist eine stark vom Aussterben bedrohte slavische Varietät in der süditalienischen Region Molise. Das auf drei Bände konzipierte Werk mit transkribierten, italienisch und deutsch übersetzten sowie wissenschaftlich kommentierten Tonaufnahmen wird einen umfassenden Überblick über diese südslavische Mikrosprache mit ihren drei Dialekten ermöglichen. Außerdem erlaubt es einen Einblick in die Alltagskultur und Erlebniswelt der Moliseslaven in Vergangenheit und Gegenwart. Während im bereits 2011 erschienen Teil I ausschließlich Texte gesprochener Sprache aus dem Hauptort Acquaviva Collecroce vorgelegt wurden, gilt der nun vorliegende Teil II den Aufnahmen aus den beiden weniger bekannten Dörfern Montemitro und San Felice del Molise. Teil III ist den sprachwissenschaftlichen Kommentaren einschließlich einer textorientierten Grammatik und soziokulturellen Erläuterungen gewidmet, bietet daneben aber auch gemischtsprachliche Diskussionen, thematisch stärker gebundene Rede, schriftliche Dokumente sowie insbesondere umfangreiche Beispiele aus der jüngst entstandenen moliseslavischen Literatur.


Cover

35. Koschmal, Walter: Taras Ševčenko: Die vergessene Dichter-Ikone. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2014. ISBN 978-3-86688-431-1. Geb., 267 S., 38,00 Euro, Artikelnr. 4035, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

eBook exklusiv in eBook exklusiv in Slavistik Digital enthalten enthalten.

Anlässlich des 200. Geburtstags der ukrainischen Dichter-Ikone stellt dieser Band den Dichter und Maler Ševčenko, seine Biographie und sein Werk erstmals im Ganzen dar. Taras Ševčenko verkörpert wie kein anderer ukrainische Identität und ukrainisches Selbstwertgefühl; er ist bis heute die ukrainische Identifikationsgestalt schlechthin. Er hat sich selbst in Gedichten, Poemen und Gemälden als Ikone entworfen. Und für die Ukrainer ist er eine Ikone, mit der Politiker aller Couleurs Staat machen. Mit keinem Landsmann identifizieren sich die Ukrainer bis heute mehr. Seine lebendige Verehrung im Land steht im erklärungsbedürftigen Gegensatz zu seiner Unbekanntheit außerhalb. (Dieses Titel als eBook: 4035E)


Cover

34. Djordjević, Miloje; Engel, Ulrich: Srpsko-nemački rečnik valentnosti glagola. Wörterbuch zur Verbvalenz Serbisch-Deutsch. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2013. ISBN 978-3-86688-322-2. Geb., 780 S., 58,00 Euro, Artikelnr. 4034, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

eBook exklusiv in eBook exklusiv in Slavistik Digital enthalten enthalten.

Das vorliegende Wörterbuch wendet sich vor allem an Lehrkräfte und Dozenten der serbischen bzw. der deutschen Sprache sowie an Lerner, die über einige Vorkenntnisse in Serbisch bzw. Deutsch verfügen und ein Nachschlagewerk beim Fremdsprachenlernen brauchen. Es enthält zahlreiche Informationen zur Satzstruktur und Kombinatorik der serbischen und deutschen Verben und kann auch von Übersetzern sowie von Lehrbuchautoren als praktisches Hilfsmittel bei der Erstellung von Lehrwerken für den Serbisch- bzw. den Deutschunterricht an Schulen und Universitäten verwendet werden. Es ist kein normatives, sondern in erster Linie ein deskriptives und zur Sprachproduktion geeignetes Werk, in dem die Valenz der häufigsten (ca. 800) Verben der serbischen Standardsprache beschrieben und mit den deutschen Entsprechungen verglichen wurde. Seiner Konzeption nach stellt das Wörterbuch sicherlich ein Novum in der traditionellen Serbokroatistik dar. Beschreibungen, Erklärungen und alle zur Illustration aufgeführten Beispiele wurden zwar ekavisch verfasst, das Wörterbuch kann jedoch auch von Sprechern bzw. Deutschlernenden im ganzen ehemaligen serbokroatischen Sprachraum benutzt werden.


Cover

33-I. Engel, Ulrich; Srdić, Smilja; Alanović, Milivoj: Deutsch-serbische kontrastive Grammatik. Teil I: Der Satz. Mitwirkung: Annette Durović München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2012. ISBN 978-3-86688-265-2. Geb., 186 S., 36,00 Euro, Artikelnr. 4033-1, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

eBook exklusiv in eBook exklusiv in Slavistik Digital enthalten enthalten.

Diese deutsch-serbische Grammatik wurde erarbeitet auf der Grundlage der im Institut für deutsche Sprache, Mannheim, entwickelten Dependenz-Verb-Grammatik, der auch die Deutsch-serbokroatische kontrastive Grammatik (DSKKG) von 1986 verpflichtet ist. Beim vorliegenden Buch handelt es sich aber keineswegs um eine Neuauflage der DSKKG. Sprachtheorie und kontrastive Grammatik haben sich seither weiter entwickelt. Dass das vorliegende Buch nicht mehr den alten Titel trägt, hängt mit der politischen Entwicklung der letzten zwanzig Jahre zusammen, an deren Ende jeder Nachfolgestaat Jugoslawiens eine eigene Sprache für sich reklamierte. Von dieser neuen deutsch-serbischen kontrastiven Grammatik wird hier der erste Teil vorgelegt wird. Zwei bis drei weitere Teile werden folgen.


Cover

33-II. Deutsch-serbische kontrastive Grammatik. Teil II. Das Nomen und der nominale Bereich. Von Milivoj Alanović, Annette Durović, Ulrich Engel und Smilja Srdić. Herausgegeben von der Philologischen Fakultät der Universität Belgrad. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2014. ISBN 978-3-86688-429-8. Geb., 173 S., 34,00 Euro, Artikelnr. 4033-2, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

eBook exklusiv in eBook exklusiv in Slavistik Digital enthalten enthalten.

Auf den ersten Teil der deutsch-serbischen kontrastiven Grammatik (2012), der den Satz und seine Struktur beschrieb, folgt hier der zweite Teil. Er behandelt das Nomen und den gesamten nominalen Bereich, also auch Nominalphrase und Pronomina, dazu die Apposition. Alle diese Themen wurden nach dem aktuellen Stand der dependenziellen Verbgrammatik völlig neu bearbeitet und sind auch von serbistischer Seite eingehend und kompetent geprüft. - Folgen werden drei weitere Teile: Verb und Verbalkomplex, Partikeln, Text und Phonik.


Cover

33-III. Deutsch-serbische kontrastive Grammatik. Teil III. Verb und Verbalkomplex. Von Milivoj Alanović, Ulrich Engel, Branislav Ivanović, Sanja Ninković herausgeben von Ulrich Engel. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2014. ISBN 978-3-86688-471-7. Geb., 152 S., 32,00 Euro, Artikelnr. 4033-3, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

eBook exklusiv in eBook exklusiv in Slavistik Digital enthalten enthalten.

Im vorliegenden Band geht es um die Eigenschaften, die dem Verb an sich zukommen, also um seine Veränderlichkeit nach Person und Numerus, um seine Finitformen - darunter auch alles, was in den meisten Grammatiken "Tempus" genannt wird -, um seine Passivierbarkeit usw. Es wird gezeigt, wie sich die Finitkategorien in beiden Sprachen unterscheiden. So verwendet das Serbische keine Konjunktive, sondern muss, was der deutsche Konjunktiv aussagt, mit anderen Mitteln umschreiben. Das Deutsche besitzt keinen Aorist oder dergleichen. Einer der Hauptunterschiede zwischen den verbalen Kategorien besteht im Aspekt, den nur das Serbische kennt; diese Besonderheit wird im Kapitel 4 beschrieben. Der Band wurde von Germanisten und Serbisten erarbeitet. Er soll beim Spracherwerb eingesetzt werden; daher wendet er sich an Lehrer und Lerner in gleicher Weise.


Cover

32. Breu, Walter; Piccoli, Giovanni: Südslavisch unter romanischem Dach. Die Moliseslaven in Geschichte und Gegenwart im Spiegel ihrer Sprache. Teil I: Texte gesprochener Sprache aus Aquaviva Collecroce. München - Berlin, Verlag Otto Sagner 2011. ISBN 978-3-86688-139-6. Geb., XXII, 384 S., 56,00 Euro, Artikelnr. 4032, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

eBook exklusiv in eBook exklusiv in Slavistik Digital enthalten enthalten.

Das Moliseslavische ist eine stark vom Aussterben bedrohte slavische Varietät in der süditalienischen Region Molise. Das auf drei Bände konzipierte Werk mit transkribierten, italienisch und deutsch übersetzten sowie wissenschaftlich kommentierten Tonaufnahmen wird einen umfassenden Überblick über diese südslavische Mikrosprache mit ihren drei Dialekten ermöglichen. Außerdem erlaubt es einen Einblick in die Alltagskultur und Erlebniswelt der Moliseslaven in Vergangenheit und Gegenwart. Zunächst werden ausschließlich Texte gesprochener Sprache aus dem Hauptort Acquaviva Collecroce vorgelegt, denen sich im Teil II weitere Aufnahmen aus allen drei Dörfern anschließen. Teil III ist den sprachwissenschaftlichen Kommentaren und soziokulturellen Erläuterungen gewidmet, enthält daneben aber insbesondere auch umfangreiche Beispiele aus der jüngst entstandenen moliseslavischen Literatur.


Cover

31. DANYLENKO, Andrii: Slavica et Islamica - Ukrainian in Context. München, Verlag Otto Sagner 2006. ISBN 978-3-87690-970-7. Leinen XVIII, 460 S. m. Bibliografie und Index., 75,00 Euro, Artikelnr. 4031, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

The proposed book is a collection of essays and studies on the Ukrainian language, approached in a broad context of historical, cultural, and linguistic relationships of the Slavs with their neighbors. The author offers some interpretations of Slavic and Arabic nomenclature as attested in early Byzantine, West European, and Islamic records. A special emphasis is placed on the linguistic situation in the Grand Duchy of Lithuania, especially on the prostaja mova and Slavic vernacular used by Lithuanian Tatars. Some Ukrainian morphosyntactic phenomena are presented from the Indo-European and typological perspectives, in particular the verbs 'to have' and 'to be', the construction 'was für ein', and the predicative forms in -no/-to, which receive a wholly new elucidation based on extensive Slavic dialect data. Finally, several articles deal with the literary output of East Slavs and the development of the new Ukrainian literary language; a new vision of Potebnja's language program is proposed. Languages of Shevchenko and Potebnja are analyzed from the point of view of the dialect basis and literary tradition.


Cover

30. WOLF, Markus: Žid - Kritik einer Wortverbannung. München, Verlag Otto Sagner 2005. ISBN 978-3-87690-905-9. Geb., Leinen, 421 S. m. Literaturverzeichnis u. Register., 68,00 Euro, Artikelnr. 4030, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

Im Gegensatz zu allen anderen slavischen Sprachen gilt im Russischen Žid (Jude) verächtlicher Ausdruck. Im Russischen büßte Žid seine neutrale Benennungsfunktion ein. Am Anfang dieser Entwicklung steht die Entscheidung Katharinas der Großen, žid in der Gesetzgebung durch den Ausdruck Evrej (Hebräer) zu ersetzen. Dieser bisher als weitsichtig gedeutete Aspekt absolutistischer Regierungspraxis erwies sich aber als ein tiefgreifender Eingriff in das natürliche ostslavische Sprachverständnis. Ist der Verlust der neutralen Benennungsfunktion kulturell oder politisch bedingt, unbewußtes Moment der Sprachentwicklung oder bewußter Akt in jemandes Interesse? Die Substitution war keine Marginalie. Sie hatte Konsequenzen für die benannte aber auch für die benennde Seite. Ein anderes weil kategorial zu unterscheidendes Judentum ergab sich für den russischen Muttersprachler. Die Werke von Lomonossov bis Mandel'štams bezeugen, daß seit dem 19. Jhd. die Juden in Rußland sprachlich anders eingeordnet wurden. Daß die religiöse Benennung einer ethnischen wich, nutzte Stalin für seine totalitären Zwecke schamlos aus. Eine Studie die von der Macht der Umbenennung Zeugnis gibt.


Cover

29. Bunčić, Daniel; Keipert, Helmut (Hrsg.): Rozmova - Besěda. Das ruthenische und kirchenslavische Berlaimont-Gesprächsbuch des Ivan Uževyč. Mit lateinischem und polnischem Paralleltext. München, Verlag Otto Sagner 2004. ISBN 978-3-87690-892-2. Geb., LII, 287 S., 60,00 Euro, Artikelnr. 4029, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

Nachdem sich die aus dem 17. Jahrhundert stammende anonyme Gesprächsbuch-Handschrift Slav. No.7 der Bibliotheque Nationale de France als eine der bisher wenig beachteten Versionen der sog. "Berlaimont-Colloquia" und als Autograph des vor allem als Grammatiker bekanntgewordenen Ivan Uževyč erwiesen hat, wird sie erstmals in einer vollständigen Ausgabe allgemein zugänglich gemacht. Dabei tritt neben die ruthenische und die entsprechende kirchenslavische Gesprächsfolge zeilengetreu der Text der für die Übersetzung verwendeten lateinischen Vorlage sowie der polnische des zeitgenössischen Warschauer "Berlaimont-Drucks" von 1647. Die ruthenische Spalte ("lingua popularis") bietet in Alltagsdialogen Sprachmaterial, das die kargen Informationen von Uževyčs "Grammatica sclavonica" vielfältig ergänzt. Die kirchenslavische Spalte ("lingua sacra") veranschaulicht, welche Vorstellungen vom Kirchenslavischen der Übersetzer gehabt hat, und ermöglicht auf diese Weise auch ein Urteil über die damalige Sprachsituation im Westen des ostslavischen Gebiets. Uževyčs "Rozmova/Besěda" wird besonders auch für die slavistische Gesprächsforschung von Interesse sein.


   1   2   3   4