Neuerscheinungen

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Mrugalski, Michał (Hrsg.); Schahadat, Schamma: Theory of Literature as a Theory of the Arts and the Humanities. Leipzig-Wien, Biblion Media 2017. ISBN 978-3-86688-636-0. Br., 321 S. m. Abb., 32,80 Euro, Artikelnr. 7792, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen


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Frieß, Nina: "Inwiefern ist das heute interessant?" Erinnerungen an den stalinistischen Gulag im 21. Jahrhundert. Leipzig, Biblion Media 2016. ISBN 978-3-86688-610-0. eBook (PDF), 396 S. mit Abb., 26,00 Euro, Artikelnr. 2100E, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

Die Auseinandersetzung mit Erinnerung und Vergangenheit boomt - nicht nur in der Wissenschaft, auch in der Popularkultur. 'Wahre Begebenheiten' liefern den Stoff, aus dem Romansujets und Filmhandlungen gestrickt werden. Das dient der Unterhaltung eines internationalen Publikums, gleichzeitig werden aber auch Erinnerungen an die dargestellten Ereignisse und Personen aktualisiert. Nina Frieß untersucht in "Inwiefern ist das heute interessant?" Erinnerungen an den stalinistischen Gulag im 21. Jahrhundert", wie das in Bezug auf die stalinistischen Repressionen im Allgemeinen und die Arbeitslager der Stalinzeit im Besonderen geschieht. Das Untersuchungskorpus umfasst drei Produktionen, die auf kanonischen Texten der sowjetischen Lagerliteratur basieren: die 2009 in Perm' uraufgeführte Oper 'Ein Tag im Leben des Ivan Denisovič' nach der gleichnamigen Povest' Aleksandr Solženicyns, die 2007 auf Rossija erstausgestrahlte TV-Serie 'Das Erbe Lenins', die Leben und Werk Varlam alamovs inszeniert, sowie den internationalen Spielfilm 'Within the Whirlwind' (2009), der Motive aus Evgenija Ginzburgs Biografie bearbeitet. Hinzu kommen Texte, die nicht aus der klassischen Lagerliteratur hervorgegagngen sind, sondern einen anderen Zugang zum Thema suchen: Sergej Lebedevs 2011 veröffentlichter Roman 'Der Himmel auf ihren Schultern' sowie eine Reihe von Kriminalromanen (2008 ff.) angelsächsischer Autoren, deren Sujet in der Sowjetunion der Stalinzeit angesiedelt ist. Die Autorin untersucht, welche Inhalte vermittelt und wie die stalinistischen Repressionen im Allgemeinen und die Arbeitslager im Besonderen dargestellt werden. Neben dieser materialen, medienimmanenten Dimension betrachtet sie in dem zweiten Schritt die soziale Dimension des jeweiligen Mediums. Dafür analysiert sie, wie die einzelnen Texte, Filme und die Oper von der russischen, aber auch von anderen Erinnerungsgemeinschaften rezipiert werden, und ob ihnen - von ihren Produzenten, aber auch von ihren Rezipienten - eine erinnerungskulturelle Funktion als Gedächtnismedium zugesprochen wurde. Abschließend wird untersucht, ob es den Medien gelingt, Erinnerungen an die Repressionen unter der Herrschaft Stalins zu aktualisieren und inwiefern sie zu gesellschaftlichen Auseinandersetzungen über dieses Thema beitragen.

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Kocyba, Piotr: Sprachenkampf, Sprachkontakt und Sprachstatus. Polnische Perspektiven auf das Idiom der Oberschlesier. München - Berlin - Leipzig - Washington/D.C., Verlag Otto Sagner 2015. ISBN 978-3-86688-564-6. eBook (PDF), 304 S., Zsfassung, Litverz., 26,00 Euro, Artikelnr. 3184E, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen | Leseprobe

Das Oberschlesisch-Polnische ist von Beginn der wissenschaftlichen Beschreibung an einer immensen Politisierung ausgesetzt. War es zunächst eine deutsch-polnische Konkurrenz um Deutungshoheit, die insbesondere den Sprachkontakt zum Ausgangspunkt für divergierende Klassifikationsversuche genommen hat, so liegt heute eine binnenpolitische Konfliktlage vor. Oberschlesische Aktivisten hinterfragen die traditionelle Dartstellungsweise der polnischen Dialektologie und sprechen nicht mehr von einem "urpolnischen" Dialekt, sondern fordern die Anerkennung ihres Idioms als Regionalsprache. Die dabei sowohl von Befürwortern als auch Gegnern der Nobilitierung des Oberschlesisch-Polnischen bemühten Argumentationsstrategien werden in der vorliegenden Arbeit aus einer sozilinguistischen Perspektive analysiert und im Kontext der Politisierung des Idioms der Oberschlesier interpretiert.

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Schubert, Gabriella; Deimel, Johanna (Eds.): Women in the Balkans/ Southeastern Europe. Leipzig, Biblion Media 2016. ISBN 978-3-86688-616-2. eBook (PDF), 148 pp., 14,80 Euro, Artikelnr. 5079E, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

This book is a collection of contributions to a symposium which was organized by the Southeast Europe Association (Südosteuropa-Gesellschaft) on the topic "Women in the Balkans/Southeastern Europe" and held on 3rd and 4th November 2014 in Munich. It reflects on the present situation of women in the Balkans/Southeast Europe which has experienced fundamental changes since the end of the communist/socialist regime and the transition towards a market oriented economy as well as the wars in former Yugoslavia. These fundamental changes and war time experiences have not only implicated disorders in political and social status, but also a backlash in terms of return to patriarchal values as well as to traditional gender relations and hierarchies. A perception of gender roles following traditional patterns and a concept of femininity reducing women to their bodies, open sexism in media, the so called "sex industry" and "women markets" plus the ban of abortion, increased domestic violence and trafficking in women have been combined with neoliberal values, right ideology, neo-patriarchy and the ruling concept of masculinity. On the other hand, women have also used their chance to create their own business, not to forget female subcultures. Women`s participation in decision-making, especially in political parties, and their representation in the public scenery is an important indicator for the degree of their emancipation. Bringing together women engaged on women`s issues in different areas - from the academia, the Non-Governmental Organisations and civil society, and policy makers - is bound to result in a variety of perspectives and views.

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Bibliothek und Medien 36 (2016) Nr. 1. Leipzig, Biblion Media 2016. ISBN 2194-7392. eBook (PDF), 71 S., DIN A4, 6,00 Euro, Artikelnr. 8077E, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

Aus dem Inhalt: Beiträge; Dirk-Gerd Erpenbeck: Eugen Wittorfs Baltische Bilderschneisen; Elena Efimenko und Brigitta Pirzer: Die wissenschaftliche Bibliothek des George C. Marshall European center for Security Studies und ihr Erbe; Berichte; Marija Simasek: Zwischen Europäischer Integration und Nationalismus - Netzwerke(n) ohne Grenzen? Tagungsbericht zur 44. Wissenschaftlichen Arbeits- und Fortbildungstagung der ABDOS; Elke Knappe: Bücher bauen Brücken - Integration durch Information. ABDOS-Workshop in Kooperation mit der Südosteuropagesellschaft anl. der Buchmesse Leipzig (17. März 2016); Arkadiusz Danszcyk: Sitzung der AG der Bibliotheken und Sammlungen zur Geschichte und Kultur der Deutschen im östlichen Europa im Rahmen der VOE-Tagung in Pilsen vom 29.09 bis 1.10.2015; Protokoll vom 29.09.2015); Neue Publikationen; Miszellen und Ankündigungen.

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Bibliothek und Medien 36 (2016) Nr. 2-2. Leipzig, Biblion Media 2016. ISBN 2194-7406. Br., 35 S., DIN A4, 3,00 Euro, Artikelnr. 8080E, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen


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Frieß, Nina: "Inwiefern ist das heute interessant?" Erinnerungen an den stalinistischen Gulag im 21. Jahrhundert. Leipzig, Biblion Media 2016. ISBN 978-3-86688-609-4. Br., 396 S. mit Abb., 36,00 Euro, Artikelnr. 2100, bestellen: InstitutionenBei Kubon & Sagner bestellen | PrivatkundenBei Biblion bestellen

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Die Auseinandersetzung mit Erinnerung und Vergangenheit boomt - nicht nur in der Wissenschaft, auch in der Popularkultur. 'Wahre Begebenheiten' liefern den Stoff, aus dem Romansujets und Filmhandlungen gestrickt werden. Das dient der Unterhaltung eines internationalen Publikums, gleichzeitig werden aber auch Erinnerungen an die dargestellten Ereignisse und Personen aktualisiert. Nina Frieß untersucht in "Inwiefern ist das heute interessant?" Erinnerungen an den stalinistischen Gulag im 21. Jahrhundert", wie das in Bezug auf die stalinistischen Repressionen im Allgemeinen und die Arbeitslager der Stalinzeit im Besonderen geschieht. Das Untersuchungskorpus umfasst drei Produktionen, die auf kanonischen Texten der sowjetischen Lagerliteratur basieren: die 2009 in Perm' uraufgeführte Oper 'Ein Tag im Leben des Ivan Denisovič' nach der gleichnamigen Povest' Aleksandr Solženicyns, die 2007 auf Rossija erstausgestrahlte TV-Serie 'Das Erbe Lenins', die Leben und Werk Varlam Šalamovs inszeniert, sowie den internationalen Spielfilm 'Within the Whirlwind' (2009), der Motive aus Evgenija Ginzburgs Biografie bearbeitet. Hinzu kommen Texte, die nicht aus der klassischen Lagerliteratur hervorgegagngen sind, sondern einen anderen Zugang zum Thema suchen: Sergej Lebedevs 2011 veröffentlichter Roman 'Der Himmel auf ihren Schultern' sowie eine Reihe von Kriminalromanen (2008 ff.) angelsächsischer Autoren, deren Sujet in der Sowjetunion der Stalinzeit angesiedelt ist. Die Autorin untersucht, welche Inhalte vermittelt und wie die stalinistischen Repressionen im Allgemeinen und die Arbeitslager im Besonderen dargestellt werden. Neben dieser materialen, medienimmanenten Dimension betrachtet sie in dem zweiten Schritt die soziale Dimension des jeweiligen Mediums. Dafür analysiert sie, wie die einzelnen Texte, Filme und die Oper von der russischen, aber auch von anderen Erinnerungsgemeinschaften rezipiert werden, und ob ihnen - von ihren Produzenten, aber auch von ihren Rezipienten - eine erinnerungskulturelle Funktion als Gedächtnismedium zugesprochen wurde. Abschließend wird untersucht, ob es den Medien gelingt, Erinnerungen an die Repressionen unter der Herrschaft Stalins zu aktualisieren und inwiefern sie zu gesellschaftlichen Auseinandersetzungen über dieses Thema beitragen.

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